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| Energie - Harald zur Hausen |
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Während früher naturwissenschaftliche und technische Argumente in Diskussion über Energiebedarf,-erzeugung und -nutzung bestimmend waren, werden diese heutzutage auf vielfältige Weise durch ökologische, soziale und kulturelle Aspekte verdrängt Bürgerinitiativen, Umweltgruppen, Medien, Gewerkschaften, Parteien und auch Kirchen sind am Energiediskurs beteiligt. Dass Energie eine naturwissenschaftliche Basis hat, wird in der Öffentlichkeit häufig kaum noch wahrgenommen. Aus einem naturwissenschaftlich-technischen ist ein gesellschaftswissensxhaftlich-kultureller Diskurs geworden.
Angesichts der Vielzahl unterschiedlicher Prognosen zum Weltenergiebedaf und zur Energienutzung, die Experten und Politik der Öffentlichkeit vorlegen, kann das nicht verwundern. Die Leopoldina nahm das zum Anlaß, um auf ihrer Jahresversammlung verschiedene Energieszenarien zu erörtern. Ausghend von den naturwissenschaftlichen Grundlagen werden sowohl die Auswirkungen der verschiedenen Formen von Energieträgernutzung auf die Umwelt, aber auch Leitbilder, Zielvorstellungen und ethische Prinzipien der Energieversorgung hinterfragt.
Veröffentlicht: 2004
Gebundene Ausgabe, 378 Seiten
Zustand: 2
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Hersteller: Wissenschaftliche Verlagsges. Bestellnummer: NC 16 |
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